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Onlinehilfe für Pferdprobleme

Pferde Probleme selber lösen

Habe ich ein Problempferd oder bin ich das Problem? Mich hat die Erfahrung gelehrt, dass viele Probleme beim Umgang mit Pferden und beim Reiten in der Basis, dem Handling oder bei ganz banalen Kleinigkeiten entstehen. Zahnprobleme sind u. a. eine häufige Ursache für Probleme beim reiten und für Verhaltensstörungen beim Pferd. Manchmal sind es aber auch Dinge wir eine unpassende Trense oder ein schlecht angepasster Sattel. Die gemeinsame Arbeit mit Pferden und ihren Reitern hat mir gezeigt, dass viele Differenzen mit der richtigen Anleitung durch den Reiter oder Besitzer selbst zu beheben sind. Genau da setze ich mit meinen Hilfestellungen und Behandlungen an. Das fängt häufig schon bei Verladeproblemen mit dem eigenen Pferd an und kann bei chronischer Lahmheit enden. Mit Hilfe von Kinesiologie und speziellen Formen der Osteopathie kann ich Ursachen für körperliche oder seelische Probleme bei Ihrem Pferd herausfinden. Das ist für mich die Basis für jede Art von erfolgreichen Behandlungen bei Pferden. Hierbei ist es egal, ob es als Freizeitpferd, Sportpferd oder für andere Zwecke eingesetzt wird. Mit der Pferdephysiotherapie, Pferdekinesiologie, Pferdeostehophatie und Pferdetelephatie in Kombination können oft sehr erfolgreich die Ursachen behandelt werden.

Anzeichen dafür, dass tiefer gehende Probleme vorliegen, sind z. B. Verhaltensstörungen bei Pferden wie aggressives, ängstliches Verhalten (Panik, durchgehen, plötzliches Losstürmen, „angewurzelt“ stehenbleiben, lässt sich nicht treiben, etc.) oder auch plötzlich auftretendes untypisches Verhalten des Pferdes (Ihr Pferd verhält sich in bekannten oder normalerweise routinierten Situation anders als gewöhnlich). Auch glanzloses Fell oder Abmagerung trotz ausreichender Fütterung sind mögliche Anhaltspunkte. Werden solche Anzeichen ignoriert und die Ursachen dafür noch nicht gefunden, können unter Umständen chronische Bronchitis, Headshaken, Sehnenschäden, Blockaden die Folge sein. Häufig werden Pferdebesitzer dann mit der Diagnose „unreitbar“ alleine gelassen.

Ein weiteres, großes Thema sind schreckhafte Pferde. Sie sorgen auf Dauer für viel Stress für sich selbst und ihre Reiter. Egal ob im Turniersport, beim Ausreiten oder im täglichen Umgang nimmt ein ängstliches Pferd dem Reiter schnell den Spaß an seinem Hobby oder Beruf. Hier hilft ein richtig angewandtes Angstbewältigungstraining oder Gelassenheitstraining für das Problempferd. Man muss kein Pferdeprofi sein, um seinem Pferd dabei zu helfen, selbstischerer und angstfreier an neue Dinge ran zu gehen. Auch Pferde wachsen mit Ihren Aufgaben und werden selbstbewusster, wenn Sie etwas Neues gemeistert haben. Dies kann auch beim verladen von Pferden helfen. Viele Pferdebesitzer haben Probleme beim einladen ihres Pferdes in den Pferdeanhänger. Eine Pferde Verladetraining, das mit Longen, Gattern oder Druck durch Hilfsfmittel oder mehre Personen umgesetzt wird, ist für eine nachhaltige Verhaltensänderung nicht geeignet. Gut und zuverlässig verladen lässt sich ein Pferd nur, wenn es keine Angst mehr vor dem Anhänger hat.

Körperliche Probleme bei Pferden finden Ihre Ursache häufig in einer ungünstigen Reitweise, die den Pferdekörper falsch belastet und für Blockaden oder falsche Muskelausprägungen sorgt. Diese fehlbelasteten Muskelzüge arbeiten dann gegen die Biomechanik des Pferdes und können durch die einseitige (schiefe) Belastung zu starker und vorzeitiger Abnutzung der Gelenke führen. Das kann dann Arthrose, Spat, Kissing Spines oder Knorpelablösungen (Chip) verursachen (siehe auch Liste der Pferdekrankheiten). Auch Sehnen können Spliss bzw. Faserrisse bekommen und so Entzündungen hervorrufen. Wird die natürliche Schiefe durch richtiges Reiten ausgeglichen, können sich Muskeln bilden, die die Gelenke entlasten und ein losgelassenes Reiten überhaupt erst ermöglichen. Im Gegenzug kann falsches Reiten die Schiefe des Pferdes noch verstärken. Die dadurch verursachten Probleme kommen meist schleichend, weshalb sie oft keine Beachtung finden. Meiner Erfahrung nach ist die Folge oft eine teure und unsinnige Systembehandlung, die das Problem eher noch verstärkt und nicht selten zum Totalausfall des Tieres führt.

Mit Körpermittentraining kann man dem entgegenwirken und bestehende Probleme unter Umständen auch komplett beseitigen. Mein Dressurpferd, Collossus to Whispering („Konrad“), bekam schon im Alter von drei Jahren die Diagnose „unreitbar“. Er ist mittlerweile 20 Jahre alt und hat beeindruckende Leistungen auf dem Turnierplatz gezeigt. Mein Ausbildungsziel war es, mein Pferd mit nahezu unsichtbar gegebenen Hilfen an jedem Ort losgelassen präsentieren zu können. Heute ist Konrad immer noch ausgesprochen leicht zu reiten, sehr fein an den Hilfen und ist von jedermann auf hohem Niveau zu handeln und zu reiten. Meine neunjährige Tochter kann den Koloss mit seinem 1,80 m Stockmaß durch jede Aufgabe reiten und springen. So etwas erreicht man nicht über Druck und Angst in der Pferdeausbildung. Über Mittel wie den Einsatz von Schlaufzügeln oder der Rollkuhr (Hyperflexion), um nur die bekanntesten zu nennen, erreicht man allenfalls Gehorsamkeit. Kommt das dadurch gebrochene Pferd dann in die Hände von Pferdehalter, die artgerecht mit ihrem Tier umgehen möchten, werden diese oft schnell zu den sogenannten „Problempferden“.

Durch eine pferdegerechte Umgangsweise, Führung und richtiges Reiten, können Sie echtes Vertrauen in der Beziehung zu Ihrem Pferd herstellen und damit sogar körperliche Einschränkungen ausgleichen oder Schmerzen bei Ihrem Pferd abstellen.

Ihre Ariane Telgen

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