Dicke Pferde sind nicht zu Fett! Abnehmen in 3 Tagen

Aufgedunsene Pferde leiden schmerzen

Problembeschreibung

Fjordpferd Villy ist viel zu Dick. Muss sie wirklich abnehmen? „Fjordstute Villy hat große Probleme mit dem Stoffwechsel. Bei der Ankunft auf Hof Eicheneck ist das Pferd gezeichnet von auffälligen Flüssigkeitseinlagerungen. Seine Besitzerin hat schon diverse Maßnahmen diesbezüglich ergriffen, die aber nicht zum gewünschten Ergebniss führten. Daneben ist Villys Schweif stark aufgescheuert. Das vorliegende Blutbild zeigt zu hohe Muskelwerte, ansonsten keine Auffälligkeiten die erklären könnten, woher die Probleme kommen. In der Bewegung fällt „Villy“ vor allem der Galopp extrem schwer: So kann er diesen weder an der Longe noch unter dem Reiter länger als für ein paar Tritte halten. Auch die korrekte Stellung und Biegung ist nicht möglich. 

Lösungsansätze

Direkt bei der Ankunft fällt der Pferdeexpertin das Gangbild auf. An der Longe fallen ihr die starken „Wellen-Bewegungen“ des Gewebes auf, was nach Meinung der anerkannten Pferdephysiotherapeutin und Osteopathin ausschließt, dass es sich bei der Flüssigkeit um Fett handelt. Daneben vermutet Ariane, dass „Villy“ aufgrund des abscheuerten Schweifs, noch immer mit Parasiten zu kämpfen hat. Auch bemerkt sie, dass das Pony, trotz bereits erfolgter Medikamentengabe durch die Besitzerin, stark aus dem Maul riecht, was auf ein präsentes Magenproblem hinweist. Magenbefunde werden oft durch Stress aufgrund von Schmerzen ausgelöst. So scheint bei „Villy“ in der Vergangenheit zwar bereits das Symptom „Magen“ therapiert worden zu sein, jedoch wurde die Ursache der Schmerzen offenbar noch nicht gefunden oder die falsche Therapie angewendet. 

Beim Vorreiten bestätigt sich das Bild der Fühligkeit und auch der Sattel sitzt unruhig und kommt der Reiterin im Trab „entgegen“. Der Sattelcheck in Nachgang ergibt, dass der Sattel zwar schief ist und kleine Brücken aufweist, grundsätzlich aber zum Pferd passt und mit einer korrekten Auspolsterung optimiert werden könnte (Tutorial-Tipp: „Sattelcheck selber machen“).

Ariane vermutet, dass bei „Villy“ starke Schmerzen vorliegen und möchte dies mit der Gabe eines Schmerzmittels genauer abklären. Hufschuhe sollen Aufschluss darüber geben, ob die Schmerzen von den Hufen kommen. Die hinzugezogene Tierärztin therapiert den Magen des Pferdes an. Beim Reittest arbeitet Ariane an den weiteren Probleme des Fjords: So kaut „Villy“ nicht ab, wehrt sich stark gegen die Zügel und reagiert kaum auf die Hilfengebung am Bein.

Die begonnenen Maßnahmen zeigen schnell Wirkung: Am zweiten Tag galoppiert „Villy“ deutlich besser und kann diesen länger halten. Auch seine Anlehnung ist unter Schmerzmitteln und mit Hufschuhen, konstanter und weicher.

Kurz vor dem Abholtag, entdeckt Ariane dann, dass „Villy tatsächlich von Parasiten befallen ist. Er hat Blutwürmer, die für Pferde lebensgefährlich werden können. Dieser Befall muss umgehend behandelt werden, da unter Umständen eine erhöhte Gefahr für Thrombosen besteht. Die Parasiten wandern durch die Organe und kommunizieren miteinander. Oft infizieren sie die ganze Herde, wenn diese auf der Weide zusammensteht.

Nach Beseitigung der Probleme, geht es „Villy“ deutlich besser. Die Schwellungen nehmen ab und auch seine Besitzerin schafft es nun, ihn konstant im Galopp zu halten.

Auch diese Problemstellung wird noch ausführlicher in der „Uncut-Version“, die im Mitgliederbereich jederzeit abrufbar ist, behandelt. Jetzt Mitglied werden